Zurück zu Perry!

Es muss im Sommer 1998 gewesen sein. Da hatte ich den ersten Silberband ›Die dritte Macht‹ in die Hände bekommen und aus selbigen nicht mehr gelegt. Bis Band 9 ging es dann noch weiter. Danach gab es bis auf ein paar Hörbuch-Zwischenspiele keine größeren Expeditionen ins Perryversum.

Doch so schnell ließ mich die ultrafuturistische Ästhetik der Silberbände mit ihren lässigen Risszeichnungen nicht los. Klar war jedenfalls: PERRY ist die Nummer Eins der deutschsprachigen SF. Da kommt man nicht dran vorbei und von dem Erfolg von PERRY RHODAN haben sich auch andere Serien seit dem Herbst 1961 nie mehr so recht erholt. Es gibt nämlich bislang keine längere Fortsetzungsserie auf der Welt.

Vor ein paar Jahren hatte ich die Idee, ich müsste doch die Geschichte von Anfang an lesen. Im klassischen Heftroman-Format, da die Silberbände recht umfangreich bearbeitet wurden. Zwar bieten sie, so Willi Voltz, „in Auswahl und Form auch das Beste und Wichtigste aus den klassischen Vorbildern“. Es wurden aber auch ganze Heftromane weggelassen und zahlreiche Kürzungen vorgenommen. Das ist natürlich dem flotten Vorankommen des heutigen Lesers sehr dienlich. Eine kulturgeschichtliche Perry Rhodan-Lektüre kommt aber am Urformat, dem Heftroman, nur schwer vorbei.

Der erste Versuch mit einem Stapel der 3. Auflage endete so rasch, wie er begonnen hatte. Auch 2017, als ich mit Heften aus der recht schönen 5. Auflage einen erneuten Anlauf unternahm, hielt ich nicht lange durch. Ungefähr nach Heft 10 war plötzlich Schluss.

An diesem Freitag aber gab es frohe Kunde: Heft 3000 ist erschienen. Ein Stichtag für dieses Weblog: Parallel zur Lektüre der Erstauflage soll hier das Perryversum von Anfang an erkundet werden. Es geht darum, den ganzen Perry zu beleuchten und ihn als Teil unserer Kulturgeschichte neu zu entdecken.

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